Zitat:
Zitat von marc@sedo
Es ist doch logisch, daß wenn ich ein Angebot abgebe und eine klare Aussage, in dem Fall, daß der Mindestpreis nicht erreicht wurde, erhalte, ich dann nicht doch plötzlich, ohne weitere Bestätigung, als rechtmäßiger Käufer angesehen werden kann.
Angebot und Annahme, ein Angebot wurde abgelehnt, dann kann es nicht plötzlich doch angenommen werden ohne, daß es erneut bestätigt wird.
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quelle sedo.de
"Informationen zum Mindestpreis
Wenn ein Verkäufer ein Gebot über den Verhandlungsverlauf erhält, das seiner Mindestpreisvorstellung entspricht, kann er die Domain über das Auktions-System von Sedo öffentlich versteigern lassen. Dieses Gebot wird als Startgebot und Mindestpreis eingetragen. In eine Auktion eingestellte Domains werden auf jeden Fall verkauft, da der Mindestpreis ja schon bei Start der Auktion erreicht wurde. Werden keine neuen Gebote während der öffentlichen Auktion abgegeben, ist das ursprüngliche Startgebot der endgültige Verkaufspreis. In diesem Fall würde die Domain an den Bieter verkauft, der das Mindestgebot angegeben hat.
Bei Auktionen, die über einen Domainvermittler bei Sedo eingeleitet werden, muss ein Mindestpreis angegeben werden. Es muß kein Gebot für die Domain vorliegen um eine Auktion zu starten. Alle Gebote unterhalb des Mindestpreises werden akzeptiert und angezeigt, aber die Domain wird nur bei Erreichung des festgelegten Mindestpreises verkauft. Der Mindestpreis wird dabei nicht veröffentlicht, bis ein Gebot in Höhe des festgelegten Mindestpreises eingeht. Eine Erhöhung des Mindestpreises kann seitens des Verkäufers nach Auktionsbeginn nicht mehr erfolgen, aber der Verkäufer kann den Mindestpreis nachträglich reduzieren."
hallo marc,
obiges ist auf der sedoseite zu lesen, du hattest ja geschrieben, dass es bei einer mp reduktion während einer auktion zum erfolgreichen verkauf nochmal die akzeptanz des bieters, der ursprünglich unter dem mp geboten hat, bedarf. verstehe ich dich also richtig, dass dann der bieter, der zwar ursprünglich sein gebot unter dem mp platziert hat, jedoch nach reduzierung des mp durch den verkäufer nun die domain bekommt dies ein zweites mal bestätigen muss? ich frage, da ich persönlich glaube, dass diese aussage nicht stimmt, wäre ja auch blödsinn, da der bieter ja bei
jeder gebotsabgabe diese als
verbindlich bestätigen muss, unabhängig davon, ob ein mp erreicht oder nicht erreicht ist. eine gebotsabgabe stellt eine willenserklärung dar, die eben in diesem fall ausdrück "ich will die domain für den betrag x kaufen", eben auch dann wenn der mp nicht erreicht ist/wurde, ein verbindliches angebot liegt somit vor, eine annahme seitens des verkäufers auch, alleine schon dadurch, dass er die domain in die auktion gibt in verbindung mit der nachträglichen mp reduktion, diese dient ja ausschliesslich dessen, dass angebot, welches zwar ursprünglich unter dem mp war, nun eben doch verbindlich anzunehmen, daher ist hier m.e. nach juristisch eine verbindlichkeit zustande gekommen, praktisch sowieso - warum also doppelt bestätigen?
danke für eine verbindliche aufklärung
gruesse oppo