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Domain-Parking - lange Krise oder bald Erholung?

Franky24

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07. Aug. 2007
Beiträge
306
Die Krise im Domain-Parking verschärft sich: nachdem bereits
Dark Blue Sea Ltd. massiv eingebrochene Parking-Einnahmen be-
klagte, meldet nun das in Los Angeles ansässige Unternehmen
Oversee.net einen Personalabbau von zehn Prozent. Doch am Ho-
rizont geht mit Sendori.com möglicherweise schon wieder die
Sonne auf.

Mit einem Einbruch der Parking-Einnahmen um 27 Prozent allein
im 2. Quartal 2008 schockte vor wenigen Wochen Dark Blue Sea
Ltd., Inhaber eines der grössten Domain-Portfolios der Welt,
die Domainerszene. Dem schwachen Markt muss sich nun mit Over-
see.net, Mutterunternehmen des Registrars Moniker und des Auk-
tionators Snapnames, beugen: wie socaltech.com berichtet, hat
der Marketing-Gigant quer über alle Unternehmen des Konzerns
zehn Prozent seines Personals entlassen. In konkreten Zahlen
ausgedrückt, sollen hiervon ca. 25 Mitarbeiter betroffen sein.
Mason Cole, Vizepräsident bei Oversee.net, äusserte sich bei
dnjournal.com: "Jeder ist von der schwachen Wirtschaft betrof-
fen, und obwohl unser Unternehmen gesund ist, müssen wir die
notwendigen Korrekturen durchführen, bis die Wirtschaft sich
selbst wieder stabilisiert und wächst." Gleichwohl kommt der
Schritt überraschend; noch im Januar 2008 war es Oversee.net
gelungen, US$ 150 Mio. an Venture-Kapital einzusammeln.

Bei domainnamewire.com hält man diese Maßnahme für ein Zei-
chen der Zeit. Gerade Investoren verlangen schlanke Struktu-
ren; zudem überschneiden sich die Geschäftsbereiche von Moni-
ker und Snapnames. Nicht zuletzt haben die Exzesse im Domain-
Parking viele Unternehmen dazu verleitet, hier US$ 10.000,-
auf einer Party zu verbraten und dort für US$ 25.000,- als
Sponsor aufzutreten; dies werde sich jetzt ändern und notwen-
dige Einschnitte vorgenommen.

Doch für Elliot Noss von Tucows haben die Parking-Einnahmen
die Talsohle bereits wieder verlassen. Hierzu beitragen sol-
len unter anderem Angebote wie jenes vom kalifornischen Un-
ternehmen Sendori Inc., mit nach eigenen Angaben bereits
33 Mio. monatlichen Besuchern und 72.000 Werbepartnern. Das
innovative an Sendori soll sein, dass man die Suchmaschinen-
anbieter Google und Yahoo - die ebenfalls ihr Stück vom Ku-
chen abhaben wollen - umgeht und die Kunden direkt auf den
Besucherstrom (Traffic) von qualitativ hochwertigen Domains
bieten lässt. Da der Traffic direkt zur Werbeseite führt,
zahlt man für jeden Besucher und nicht nur für eingehende
Klicks. Damit profitieren vor allem Inhaber besonders wert-
voller Domains, während das System für mittelmäßige Domains
nicht geeignet ist. Erst die Zeit wird zeigen, ob Sendori
hält, was es verspricht. Für Inhaber attraktiver Domain-Na-
men gilt jedoch einmal mehr: gute Domains sind und bleiben
eine Wertanlage.

Weitere Informationen zu Sendori finden Sie unter:
> > https://sendori.com

Weitere Informationen zum Geschäftsmodell von Sendori finden
Sie unter:
> > Has Sendori Discovered a Cure for the PPC Blues? New Monetization Model Gives Domain Owners a Direct Connection to Top Advertisers

Quelle: socaltech.com, dnjournal.com, domainnamewire.com, domain-recht.de newsletter

Viele Gruesse,
Frank
 
Zuletzt bearbeitet:
04.09.2008
Online-Werbemarkt wächst dank SuchanzeigenDie Ausgaben für Internet-Werbung sind in den USA im zweiten Quartal 2008 um 20 Prozent gestiegen, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eine Untersuchung der Analysten von eMarketer. Dabei verliert die klassische Bannerwerbung zugunsten von Textanzeigen im Suchumfeld weiter an Bedeutung. Bis zum Jahresende sollen rund 10,5 Milliarden US-Dollar in die sogenannten search ads fließen, während nur gut die Hälfte davon für Banner ausgegeben werden, die das Internet-Werbegeschäft in den vergangenen Jahren geprägt hatten.

In einer groß angelegten Studie wurde die Business-Produktivität von Endanwendern bei ERP-Anwendungen (Enterprise Resource Planning) im SAP und Microsoft-Umfeld untersucht.
Hier finden Sie weitere Details zum Download
Alle Hintergründe zur Ausrichtung und Methodik der Studie und die detaillierten Ergebnisse finden Sie in einem kostenlosen und registrierungsfreien Whitepaper-Download.

Von diesem Trend profitiert vor allem Google. Der Suchmaschinenbetreiber deckt allein in den USA über 70 Prozent des Geschäftes mit Textanzeigen im Suchumfeld ab. Und der Vorsprung könnte nach Einschätzung von Experten weiter wachsen, denn Konkurrenten wie Microsoft, Yahoo und AOL konzentrieren sich weiterhin stärker auf die Bannerwerbung. In der Hoffnung, Werbegelder aus dem search ads-Umfeld wieder in das klassische Anzeigengeschäft umlenken zu können, haben die drei Konzerne Milliardenbeträge in die Entwicklung neuer Werbekonzepte gepumpt. Allein Microsoft habe nun eine Reihe neuer Angebote, die auch in der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage erfolgversprechend seien, erklärt Brad Goldberg, General Manager of Search bei Microsoft. Das Unternehmen habe beispielsweise einen Einkaufssuchdient mit Geld-zurück-Funktion entworfen.

Aber auch Google will das Geschäft mit Bannerwerbung nicht vernachlässigen. Daher hatte der Konzern den Werbervermarkter DoubleClick für gut 3 Milliarden US-Dollar übernommen und einen neuen Anlauf gemacht, das dümpelnde Anzeigengeschäft des Tochterunternehmens YouTube wieder anzukurbeln. Nach der geplatzten Übernahme von Yahoo durch Microsoft, rückten zudem Google und Yahoo in Sachen Werbevermarktung eng zusammen.

Den Analysten von eMarketer zufolge werden aber Textanzeigen bei Suchanfragen den Online-Werbemarkt in der nächsten Zeit dominieren. Die Ausgaben in diesem Umfeld sollen gegenüber 2007 um 40 Prozent zulegen und dann 42 Prozent des Gesamtmarktes ausmachen. Bei Bannerwerbung, die nur gut ein Fünftel des Anzeigenumsatz abdeckt, erwarten die Marktforscher hingegen keinen nennenswerten Zuwachs. Unterdessen legen die Ausgaben für Internet-Werbung auch hierzulande zu. Wie Nielsen Media Research ermittelt hat, gaben Anzeigenkunden in der ersten Jahreshälfte 40 Prozent mehr aus als im Jahr zuvor – damit übertrumpft Online-Werbung erstmals das Anzeigenvolumen im Radio. (map/c't)
heise online - 04.09.08 - Online-Werbemarkt wächst dank Suchanzeigen
 

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