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Schleswig-Holsteins Datenschützer machen gegen Facebook mobil

Hätte ich nen Facebook-Account, hätte ich gleich mal den f-Button am Ende des Artikels gedrückt :-D
 
den f-Button am Ende des Artikels gedrückt :-D
Dies ist allerdings nur ein Link und kein Like-Knopf.
Beim Like Code ist die Überwachung inklusive.

Das Anliegen der Datenschützer ist ja nicht verkehrt .....nur die Umsetzung fraglich.
In der Praxis wird es wohl so zahnlos wie bei Analytics enden bzw. willkürlich Einzelfälle treffen.
 
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"Zitat von ndr.de regional: Thilo Weichert. Er weise schon lange darauf hin, dass diese Angebote von Facebook rechtswidrig seien. Doch offenbar ohne große Wirkung. "Es hat leider bisher wenige Betreiber daran gehindert, die Angebote in Anspruch zu nehmen", sagt Weichert. Deshalb hat er sich nun dazu entschieden, gegen die Webseitenbetreiber in Deutschland vorzugehen. "Wir haben den Betreibern in Schleswig-Holstein jetzt einen Monat Zeit gelassen, um unsere Forderungen umzusetzen. Die Rechtslage ist eindeutig, sodass wir diese auch entsprechend durchsetzen werden", meint Weichert."

Was ist eigentlich aus unserer BRD geworden, wo solche Behörden Trolle willkürlich webmaster schikanieren (dürfen), weil man an facebook nicht ran kommt?

Diese Idiotenbehörde unterstellt jedem Internetsurfer absolute Blödheit, der vor vermeintlichen Gefahren "um jeden Preis" geschützt werden muss, das ist absurde Bevormundung und das Vorgehen gegen die Webmaster ist eindeutig rechtswidrig.

Facebook ist in den klassischen Medien in aller Munde und die Problematik mit dem Datenschutz allgemein bekannt, dieser norddeutsche Datenschutzbeauftragter soll mir nicht damit kommen, dass der mündige Bürger nicht in der Lage ist, das Internet in Eigenverantwortung zu nutzen.

Das eigentlich Spannende an der Sache ist festzustellen, ob Herr Weichert geltendes Recht beugt und sich bereits wegen Nötigung selbst strafbar gemacht hat;-))
 
dass der mündige Bürger nicht in der Lage ist, das Internet in Eigenverantwortung zu nutzen.

Da muss ich Dir widersprechen. Wie sieht Deine Lösung ohne Einbußen im Komfort aus?
Es geht nicht (nur) um die Anmeldung bei FB sondern um die Datenweitergabe durch den "Like Code".
Und es geht nicht um den mündigen Bürger sondern erst um Webmaster die nicht wissen was sie tun.
Ich schätze dass mindestens 95% der Like-Webmaster nicht wissen was sie da tun. Bzw. weiß es eigentlich (fast) kein Mensch da die endgültige Verarbeitung unklar ist.

Ebenfalls ist unklar wer heute bzw. in einigen Jahren Zugriff auf die heute erstellten Profile hat.
So ist z.B. bekannt dass der gesamte deutsche und europäische Datenschutz über den amerikanischen Patriot Act ausgehebelt wird.
US Behörden können damit auf die Daten von FB, MS und Google zugreifen obwohl diese in Europa gesammelt bzw. abgespeichert werden.
Daten sind bekanntlich recht reisefreudig - siehe Liechtenstein.
So schenkt Dir vielleicht irgendwann Dein Nachbar zum Geburtstag eine CD über Dein Surfverhalten in den letzten 10 Jahren - mal als harmloses Beispiel.

Ich finde es wünschenswert dass ein Datenschützer seine Arbeit machen möchte - auch wenn es so nicht klappen wird bzw. klappen sollte.
Mit Eigenverantwortung wirst Du im Kreise der Webmaster nichts werden - diese werden sich niemals gegen kostenlose Traffic-Lieferanten stellen.
 
## US Behörden können damit auf die Daten von FB, MS und Google zugreifen obwohl diese in Europa gesammelt bzw. abgespeichert werden. ##

nun tu mal nicht so, dass die BRD sicheres Terrain und alles in Butter ist;-))

auch in Anbetracht stetig wachsender Politikverdrossenheit in der BRD halte ich solche Methoden von durchgeknallten Behörden mittlerweile für brandgefährlich, es geht mir hier auch nicht darum, traffic-geile webmaster oder selbst facebook in Schutz zunehmen, sondern darum, dass unbescholtene Bürger wegen Formfehler und perversen Verordnungen im schlimmsten Fall mit dem Verlust ihrer finanziellen Existenz rechnen müssen, während die wirklich grossen Säue in unserer Gesellschaft quasi Narrenfreiheit geniessen!
 
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Vielleicht wurde meine Post OBEN nicht verstanden.

Doch habe ich verstanden - hatte ich bereits selbst erwähnt.
während SH seine FB und YT Aktivitäten verstärkt.

Ist ein normaler Interessenkonflikt welcher gerade im Bereich Tourismus durchaus verständlich ist.
Oder die Betreiber verstehen nicht was die Agentur dort gemacht hat.

Die Herrausgeber des neuen Dokumentes sind sich dieser Tatsache sicher auch bewusst - daher die Erwähnung "bzw. einer Beanstandung nach § 42 Abs. 2 LDSG S-H
bei öffentlichen Stellen.
".
Das Dokument in dieser Form ist von heute - interessant ist nun das weitere Verhalten.
 
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## "Facebook verstößt gegen geltendes Datenschutzrecht in Deutschland und der EU. Wer die Funktion auf seiner eigenen Seite nutzt, macht sich genauso strafbar", betont Weichert. Bis zu 50.000 Euro Bußgeld sind möglich. ##

Datenschützer gegen Facebook : "Gefällt mir" - bald nicht mehr im Norden?

ich selbst bin kein Freund von Facebook und Co, auch aus anderen Gründen, aber das zweifelhafte Rechtsverständnis dieses Kaspers kotzt mich tierisch an, für mich ist dieser "Datenschützer" nichts weiter als ein verklärter Jurist, ein Selbstdarsteller, der sich in typisch deutsch-arroganter Beamtenmanier über andere erhebt. Vernünftige Aufklärung und Sensibilisierung sieht für mich anders aus!

da war doch mal eine Geschichte mit Don Quijote und den Windmühlen...
 
Wenn man von jemandem angegriffen und schwer verletzt wird ist es eigentlich egal ob man den vorher nett oder doof fand. Fakt ist, man ist schwer verletzt.

Die Frage ist also nicht ob der Typ doof ist sondern ob er in der Lage ist anzugreifen und zu verletzen oder ob er nur wirkungslos daherredet.

Klartext: Verstößt ein Webmaster aus SH durch Einbau des Buttons tatsächlich gegen geltendes Recht und kann er deswegen belangt werden oder nicht?
 
@Wettermann
Mal ehrlich ....die Thematik gibt es jetzt seit 6 Jahren.
Auch bei der Einführung vom Like-Knopf wurden das Thema abgehandelt....je nach Auffassung min. in die Datenschutzerklärung bzw. bei .at in die AGB.
Den Button als Grafik einbauen und bei einem Klick den Code nachladen oder eine eigene Lösung verwenden - kalter Kaffee welcher jetzt neu serviert wird.


Die Missachtung vom Datenschutz wird politisch vorgelebt und ist gesellschaftlich akzeptiert. Spannend ob es diesmal einen anderen Verlauf gibt.
 
... 'ne schöne Lösung von c't / heise:

2 Klicks für mehr Datenschutz | c't

Das ist doch eine sehr schöne Lösung, auf die vermutlich jeder Hauptschüler kommen kann. Es werden ja jetzt eben NICHT mehr "Like Buttons" oder "Plus 1 Buttons" eingebettet, sondern es werden sozusagen Hinweisschilder zu diesen Buttons eingebunden! Die Forderung des Datenschutzbeauftragten ist insofern ja vollauf gerechtfertigt, doch statt pauschal die Buttons zu kriminalisieren sollte er einfach "aktive" Buttons mit Trackingfunktionalität der Anbieter anprangern und den Lösungsweg (2 Klick Methode) am besten gleich examplarisch mit aufzeigen.

AlexS
 
Ist abzusehen, dass es eine ähnliche Lösung wie bei Google Analytics geben wird... nur das mit dem Daten löschen wird schwieriger werden :hmmmm:
 

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