der-Heiko
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- 22. Jan. 2004
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Hallo,
nun habe ich mal eine Allgemeine Frage zu rechtlichen Gegebenheiten einer Bestellung via Double-opt-in.
Auf meiner Bestellseite ist das Formularfeld nun drinn welches auch die Adbutlerwebmaster bewerben.
Um meine Anmeldeprozedur mal aufzuzeigen schreibe ich hier mal den Ablauf:
der Kunde gibt unter http://www.virenschutz.info/Virenschutz.info-Verzeichnis-15-15.html seine Daten ein.
1. Nachdem er das getan hat und den AGB`s zugestimmt hat bekommt er eine automatische Email worin ein Link zum bestätigen des ABO`s drinn ist. ( double opt in ).
2. Wenn dieser Link bestätigt wird ist der User auch Kunde und bekommt eine zweite automatische Email mit seinen Login-Daten sowie der Rechnung als PDF. Diese Rechnung ist auch online über den persönlichen Login einsehbar.
3. Der Kunde hat 14 Tage Zeit laut meinen AGB`s die Forderung zu zahlen. Nach Ablauf der 14 Tage geht eine automatische 1. Mahnung an den Kunden.
4. Weitere 7 Tage später ergeht eine automatische 2. Mahnung
5. weitere 5 Tage ergeht eine automatische 3. Mahnung
Sollte der Kunde sich bin dato nicht melden wird ein automatisches Inkasso per Exel-Export generiert und an das Inkassounternehmen weitergeleitet.
Soweit, sogut. Nun habe ich allerdings das Problem, dass viele Kunden einfach nicht zahlen. Die Top10 der Ausreden ist:
Platz1 : meine minderjähriger Sohn, blabla
Platz2 : meine minderjährige Tochter, blabla
Platz3 : Ich hab nie etwas erhalten, blabla
Zu den ersten beiden Positionen denke ich, dass ich wohl keine Handhabe besitze. Rechtlich sind Geschäfte mit Minderjährigen eben nicht zu halten. Das will ich auch gar nicht. Wer wirklich minderjährig ist und es beweisen kann, der muss auch nix zahlen. Doch muss ich hier auch sagen, dass es schon "Spassvögel" gegeben hat, die einfach behaupten, dass es der Sohnemann war obwohl er gar keine Kinder hatte ( konnte keine Geburtsurkunde vorlegen). Sowas ist Betrug und da versteh ich dann auch keinen Spass.
Zu Platz 3 kann ich sagen, dass diese Leute überhaupt erst aufs Inkasso reagieren und sich ausnahmslos alle selber in die "Pfanne" hauen, da in den Emails immer noch nebensätze stehen wie z.B. Ich konnte das Programm nicht installieren oderr ich finde Ihre Virenwarnmeldungen scheisse, blabla
Das Bedeutet für mich, diese Kunden haben die automatische Email mit den Zugangsdaten erhalten und da mein Virenwarnnewsletter NUR für angemeldete ABO-Kunden rausgeht besteht auch hier für mich kein Zweifel, dass diese Leute bei mir eingeloggt waren/sind.
Allerdings muss ich mich mittlerweile auch mir einer Drohung einer Strafanzeige wegen Betruges in Zusammenhang mit meinem ABO-Dienst auseinandersetzen.
Ich sehe dem zwar recht gelassen entgegen doch bleibt für mich die Frage:
Wie rechtssicher ist Double-opt-in?
Wie handlen es andere Programmbetreiber ( allein das Biz mit Klingeltönen ist ja beinahe zu 100% mit Kunden unter 18j.)??
Greetz der Heiko
nun habe ich mal eine Allgemeine Frage zu rechtlichen Gegebenheiten einer Bestellung via Double-opt-in.
Auf meiner Bestellseite ist das Formularfeld nun drinn welches auch die Adbutlerwebmaster bewerben.
Um meine Anmeldeprozedur mal aufzuzeigen schreibe ich hier mal den Ablauf:
der Kunde gibt unter http://www.virenschutz.info/Virenschutz.info-Verzeichnis-15-15.html seine Daten ein.
1. Nachdem er das getan hat und den AGB`s zugestimmt hat bekommt er eine automatische Email worin ein Link zum bestätigen des ABO`s drinn ist. ( double opt in ).
2. Wenn dieser Link bestätigt wird ist der User auch Kunde und bekommt eine zweite automatische Email mit seinen Login-Daten sowie der Rechnung als PDF. Diese Rechnung ist auch online über den persönlichen Login einsehbar.
3. Der Kunde hat 14 Tage Zeit laut meinen AGB`s die Forderung zu zahlen. Nach Ablauf der 14 Tage geht eine automatische 1. Mahnung an den Kunden.
4. Weitere 7 Tage später ergeht eine automatische 2. Mahnung
5. weitere 5 Tage ergeht eine automatische 3. Mahnung
Sollte der Kunde sich bin dato nicht melden wird ein automatisches Inkasso per Exel-Export generiert und an das Inkassounternehmen weitergeleitet.
Soweit, sogut. Nun habe ich allerdings das Problem, dass viele Kunden einfach nicht zahlen. Die Top10 der Ausreden ist:
Platz1 : meine minderjähriger Sohn, blabla
Platz2 : meine minderjährige Tochter, blabla
Platz3 : Ich hab nie etwas erhalten, blabla
Zu den ersten beiden Positionen denke ich, dass ich wohl keine Handhabe besitze. Rechtlich sind Geschäfte mit Minderjährigen eben nicht zu halten. Das will ich auch gar nicht. Wer wirklich minderjährig ist und es beweisen kann, der muss auch nix zahlen. Doch muss ich hier auch sagen, dass es schon "Spassvögel" gegeben hat, die einfach behaupten, dass es der Sohnemann war obwohl er gar keine Kinder hatte ( konnte keine Geburtsurkunde vorlegen). Sowas ist Betrug und da versteh ich dann auch keinen Spass.
Zu Platz 3 kann ich sagen, dass diese Leute überhaupt erst aufs Inkasso reagieren und sich ausnahmslos alle selber in die "Pfanne" hauen, da in den Emails immer noch nebensätze stehen wie z.B. Ich konnte das Programm nicht installieren oderr ich finde Ihre Virenwarnmeldungen scheisse, blabla
Das Bedeutet für mich, diese Kunden haben die automatische Email mit den Zugangsdaten erhalten und da mein Virenwarnnewsletter NUR für angemeldete ABO-Kunden rausgeht besteht auch hier für mich kein Zweifel, dass diese Leute bei mir eingeloggt waren/sind.
Allerdings muss ich mich mittlerweile auch mir einer Drohung einer Strafanzeige wegen Betruges in Zusammenhang mit meinem ABO-Dienst auseinandersetzen.
Ich sehe dem zwar recht gelassen entgegen doch bleibt für mich die Frage:
Wie rechtssicher ist Double-opt-in?
Wie handlen es andere Programmbetreiber ( allein das Biz mit Klingeltönen ist ja beinahe zu 100% mit Kunden unter 18j.)??
Greetz der Heiko