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Brille.de Verkauf ?

Egal wie bekannt eine Marke oder Firma auch ist, sie kann IMMER von einer Premium Keywod-Domain profitieren. [...]

War das ironisch, oder glaubst du da wirklich dran? Ein Unternehmen lebt von der Marke, und nicht von irgendwelchen generischen Domains, die ein DAU in seinen Browser hämmert, weil er gerade nach Brillen, Nähmaschinen oder Nägeln sucht... Wenn man nur eine Domain als Werkzeug hat, ... ;-)
 
War das ironisch, oder glaubst du da wirklich dran? Ein Unternehmen lebt von der Marke, und nicht von irgendwelchen generischen Domains, die ein DAU in seinen Browser hämmert, weil er gerade nach Brillen, Nähmaschinen oder Nägeln sucht... Wenn man nur eine Domain als Werkzeug hat, ... ;-)

Ein großes Unternehmen benötigt sicher keine Keyword Domain um erfolgreich zu sein, aber mit einem hat Alex recht -> sie können davon profitieren. Wer hält große Firmen davon ab eine Satellitenseite aufzuziehen mit einem Gewinnspiel, interessanten Infos zu diesem Thema usw. das ganze kostet wahrscheinlich ein Bruchteil von einer Werbespot Produktion und der anschließenden Ausstrahlung im Fernsehen und man erreicht damit sogar ausschließlich Webuser die danach im Internet suchen.
 
Okay, Satelliten-Seiten sind aber nicht das, von was AlexS geschrieben hat, soweit ich das mitbekommen habe. Zumal Landing-Pages immer öfter unter kreativen Domains (was-auch-immer.de) geschalten werden. Liegt vielleicht auch daran, dass so mancher Domainer die großen Firmen mit seinen abenteuerlichen Preisvorstellungen für die brillen-service-24.de abgeschreckt hat... und die lieber auf kreative Domains zurückfreifen.
www.ich-bin-doch-/nicht-bloed.de statt www.fern/seh.de ;-)
 
War das ironisch, oder glaubst du da wirklich dran? Ein Unternehmen lebt von der Marke, und nicht von irgendwelchen generischen Domains, die ein DAU in seinen Browser hämmert, weil er gerade nach Brillen, Nähmaschinen oder Nägeln sucht... Wenn man nur eine Domain als Werkzeug hat, ... ;-)

Hallo m0f,

die Aussage "Egal wie bekannt eine Marke oder Firma auch ist, sie kann IMMER von einer Premium Key profitieren." war natürlich simplifiziert. Es müsste korrekterweise heissen: "Wenn es ins Geschäftsfeld passt, dann gilt: Egal wie bekannt eine Marke oder Firma auch ist, sie kann IMMER von einer Premium Key profitieren.". Sorry.

Ich geb mal ein Beispiel:
Du bist die Firma Procter & Gamble ($US 79 Milliarden Umsatz) und verkaufst unter anderm Windeln (hier Pampers). Jeder Mensch in allen westlichen Industrieländern kennt Dein Produkt bis zum Umfallen. In Deutschland muss man erstmal jemanden finden, der NICHT Pampers Windeln kennt. Nun gibt es Menschen, die suchen im Internet nach Informationen zum Thema "Windeln":
  • Welche Windelart ist am besten fürs Kind (waschbare oder Wegwerf, etc)
  • Welche Windelart ist die beste für die Eltern (Kosten pro Jahr, einfache Handhabung, etc)
  • Welche Windelart ist schlecht fürs Kind (Reibung, Entzündungen, usw)
  • In welchem Alter soll man mit den Windeln aufhören?
  • Wie oft Windeln wechseln, wie Wechselbedarf feststellen, usw...
Ich denke zu dem Thema gibt es undendlich viel Info-Bedarf.

Nun: Ich bin Procter & Gamble und habe alle Rescourcen der Welt, und kann mich bei Google problemlos (notfalls durch eine Überdosis AdWords) für das Key "Windeln" auf Platz eins der Suchergebnisse setzen.

Supi. Ganz prima. Mit was denn? Mit "Pampers.de"? Keine gute Idee.

Warum?

Weil Menschen die nach Infos über "Windeln" suchen zu einem grossen Teil keinen Bock auf Werbeporno haben. Schau Dir mal Auftritte wie "aspirin.de" an, puh, vorher setzen und eine Aspirin für danach bereithalten.

Nein, wenn ich Infos über Windeln will, dann klicke ich unter Garantie nicht "pampers.de", wenn ich auf der ersten Ergebnisseite auch "windeln.de" sehe! Ich will ja keine Werbung für Pampers anschauen müssen, das sehe ich ja schon im TV und in den Mütterzeitschriften, und beim Kinderarzt, usw.

Ein paar Firmen haben inzwischen schon kapiert, dass man auf so einer Kategory-Killer Ultra-Premium Domain wie windeln.de dann einfach mehr oder weniger "neutral" über (in dem Fall) Windeln berichten sollte, und ganz am Rande die eigenen Produkte mit anbieten kann. AM RANDE. Man muss sich nicht verstecken, aber eben auf keinen Fall so penetrant rüberkommen wie auf aspirin.de. Im Übrigen verlinkt so schnell auch keiner freiwillig auf pampers.de, schon gar nicht Elternwebsites etc. Aber wenn ich eine windeln.de seriös, kompetent und neutral genug mache, dann findet das Anklang und mit ein bisschen PR Hilfe bekomme ich auch Links in Medienberichten und dergleichen.

Ganz nebenbei: Wenn ich PG bin, und windeln.de kontrolliere, dann kontrolliere ICH diese einmalige Rescource, und kein anderer. Weder ein Mitbewerber, noch ein Online-Händler, der dort eben auch die Produkte der Mitbewerber vertickt.

Viele Firmen haben das leider noch nicht kapiert. Oder sie haben es fast kapiert, aber zögern noch mit der Umsetzung.

Aber es stimmt: Wenn windeln.de zu veräussern wäre, und man diese Domain z.B. den Domain-Admins von PG in Deutschland anbietet, dann sagen die unter Garantie: "Brauchn wa nich". Das wird auch der Marketingleiter PG Deutschland so sehen. Denn beide brauchen windeln.de in der Tat nicht. Würde ich nur verkaufen, was Leute meinen "zu brauchen", dann würde ich nicht viel verkaufen.

Das gilt für "Domains" (2ndlevel.tld) aber auch für TLD's (new gTLD's).

AlexS
 
Okay, Satelliten-Seiten sind aber nicht das, von was AlexS geschrieben hat, soweit ich das mitbekommen habe. Zumal Landing-Pages immer öfter unter kreativen Domains (was-auch-immer.de) geschalten werden. Liegt vielleicht auch daran, dass so mancher Domainer die großen Firmen mit seinen abenteuerlichen Preisvorstellungen für die brillen-service-24.de abgeschreckt hat... und die lieber auf kreative Domains zurückfreifen.
www.ich-bin-doch-/nicht-bloed.de statt www.fern/seh.de ;-)


Jep, also ich würde auch nicht versuchen dem Media Markt eine Domain fernseher.de zu verkloppen, das ist wahrscheinlich ein eher fruchtloses Unterfangen. Die müssten dann ja dutzende Kategory Killer einkaufen. Obwohl: Nichts ist unmöglich.

AlexS
 
Und du denkst, dass sich die 200.000 Euro für die Domain windeln.de plus die Pflege und Betreuung der neutral anmutenden Seiten wirtschaftlich rechnet und zu einem Umsatzplus führt?

Ich denke viele Firmen haben das schon in Betracht gezogen, insbesondere in Zeiten der Globalisierung und Vernetzung. Und ich denke auch, dass dort gute BWLer das ganze Unterfangen durchkalkuliert haben und aufgrund des Ergebnisses die Sache wieder verworfen wurde... Das nahezu alle großen Firmen so "blind" sein sollen und sich eine derartige "Chance" entgehen lassen würden, glaube ich nicht - so stellst du es aber irgendwie hin.
 
Natürlich kann nicht JEDE grosse Firma von generischen Domains profitieren. Domain und Firmenangebot muss mit dem Online Verhalten der Kunden harmonisieren.

Aber wenn wir beim Beispiel windeln.de und Pampers bleiben: Unbedingt würde P&G von windeln.de profitieren, wenn sie die richtig aufziehen.

Aber verkauf mal P&G eine windeln.de. Sowas ist absolut kein Selbstläufer.

AlexS
 
Aber verkauf mal P&G eine windeln.de. Sowas ist absolut kein Selbstläufer.

Wie geschrieben, ich bin mir sicher, dass P&G auch derartige Marketing-Strategien in Betracht gezogen hat und nicht aus einer Laune heraus entschieden hat diesen "Goldesel" nicht zu melken, wenn es denn einer wäre. Dafür ist besagtes Unternehmen einfach viel zu groß, als das ich davon ausgehen könnte. Das soll nicht heißen, dass große Firmen unfehlbar sind, aber P&G hat einfach einen zu mächtigen Umsatz, sodass ich davon ausgehe, dass in den Marketing und New Business Abteilungen nicht nur Nieten sitzen.

Prinzipiell ist mir aber klar, um was es dir geht. Ich habe halt nach wie vor meinen Standpunkt und sage, dass eine Domain nicht die Lösung aller Probleme ist ;-)
 
Windeln.de für 200 000 Euro ein Selbstläufer

Also ich würde so rechnen

Exaktes monatliches Suchvolumen 9 900
Sagen wir, ich komme auf Platz 1 und bekomme 70 % der Unique User
9 900 x 70 % = ca. 7 000 User
Ich habe eine Landingpage mit einem klaren Call to Action Button zur Shop Seite
Von den 7 000 User gehen ca. 70 % auf die Shopseite
Sagen wir also 5 000 User besuchen den Shop
Nehmen wir eine Conversion Rate von 4 %
Somit bestellen also 200 Leute über Windeln.de Windeln
Die Nr. 1 Packung bei Amazon kostet 4.38 €

Ob sich das lohnt bei einem Investment von 200 000 Euro ?
Und die ganzen Seos, die 4 Managerebenen, die alles erstmal beraten und entscheiden müssen (welcher Button, welche Farbe etc.) sind da noch gar nicht aufgeführt.
 
Die Domain selbst ist natürlich auch kein Selbstläufer, aber eine Firma wie P&G rechnet das nicht so wie Du es gerade tust.
ja... so wie du rechnen die...deswegen haben sie ja auch die Domain nicht, sondern die pampers.de...
übrigens auf Platz 3 unter Windeln...und auf der Windeln.de sind Pampers prominent platziert, ohne den ganzen Kostenwulst.
Weitere Infos rund ums Kind/Windeln sind auch auf der Pampers.de. Warum auch nicht? Warum "dezent" auslagern?
Wertvolle Infos sollen ja auch der Marke zu Gute kommen: ui...die haben ja Ahnung vom Thema, dann machen die auch gute Windeln..

Aber anscheinend kann keiner rechnen, keiner weiss, wie das Internet funktioniert, ausser du Alex...von hinten ins Auge und so...wie immer halt...der Rote Faden aus Riga... :trytofly:
 
....von deinem kindlichen und sehr einfachem Humor mal abgesehen...

Da Du ja meinen Humor hier qualifizierst: Wie würdest Du denn Deinen Humor dieses Jahr so einschätzen?


.
Du bist wirklich ein "Profi"...absolut durchdacht...der Ansatz...

Verstehe weder ich noch vermutlich die Kollegen hier. Bin ich nun ein "Profi" oder bin ich das Gegenteil in Deinen Augen? Und wenn das Gegenteil, heisst das dann, dass ich Lüge wenn ich behaupte dass ich exakt so Domains verkaufe?


Aber anscheinend kann keiner rechnen, keiner weiss, wie das Internet funktioniert, ausser du Alex...von hinten ins Auge und so...wie immer halt...der Rote Faden aus Riga... :trytofly:

Du, ich mache halt das eine oder andere "anders" als viele andere. Das müsste Dir doch in den Jahren, die Du mich kennst aufgefallen sein.


AlexS

"If I had asked people what they wanted, they would have said faster horses."
Henry Ford, Inventor, Visionaire
 
Verstehe weder ich noch vermutlich die Kollegen hier. Bin ich nun ein "Profi" oder bin ich das Gegenteil in Deinen Augen? Und wenn das Gegenteil, heisst das dann, dass ich Lüge wenn ich behaupte dass ich exakt so Domains verkaufe?
.... Verstehe weder ich noch vermutlich die Kollegen hier....
die Frage kann sich jeder selbst bzw. hier beantworten. Im Gegensatz zu deiner einer rede ich nicht von "Kollegen", die es auch so sehen.
Sinnvolle Beiträge/konträre Ansätze, die der Logik folgen bzw. auch im Netz zu beobachten sind, ignorierst du ja konsequent.
z.B. bei deinem angebrachten Beispiel P&G ist das genaue Gegenteil deiner dargestellen Version vorzufinden.

Auch die Einwände von m0f, Abrufkredit usw. sind komplett aus der Luft gegriffen, richtig?
Anfangs ging es um Brille.de und um Fielmann...die folgen deinem Ansatz nicht. Um die Richtigkeit deines Ansatzes dennoch zu erklären/zu festigen nimmst du das Beispiel Proctor&Gamble, wo es mit der angeführten Windeln.de auch nicht der Fall ist? Hallo?!?

Eine typische deiner Antworten:
Die Domain selbst ist natürlich auch kein Selbstläufer, aber eine Firma wie P&G rechnet das nicht so wie Du es gerade tust
. Nichts mit Hand und Fuß!

but: who cares...
Ich sag nur Tüten...damit sind wir beide auch am Ende dieses sinnlosen Exkurses und bei meinem Humor dieses Jahr...
 
Zuletzt bearbeitet:
z.B. bei deinem angebrachten Beispiel P&G ist das genaue Gegenteil deiner dargestellen Version vorzufinden.

Anfangs ging es um Brille.de und um Fielmann...die folgen deinem Ansatz nicht.

Um die Richtigkeit deines Ansatzes dennoch zu erklären/zu festigen nimmst du das Beispiel Proctor&Gamble, wo es mit der angeführten Windeln.de auch nicht der Fall ist?

Ich habe nirgends behauptet, dass Fielmann oder P&G der Strategie folgen. Ich habe lediglich erklärt, dass meiner Meinung nach diese Firmen von Domains wie brillen.de oder windeln.de hochgradig profitieren könnten, WENN sie sie richtig benutzen würden (und nicht wie Fielmann die brillen.de nur mieten und einfach auf fielmann.de routen). Und das man so eine Domain deutlich besser an so eine Firme verkauft, wenn man in der Lage ist sich bei den dafür zuständigen Entscheidern (Online Strategie) Gehör zu verschaffen, und Ihnen diese Strategie vermittelt.

Und das ist dann auch mein Tagesgeschäft: Solche Menschen zu identifizieren, sie anzurufen und Ihnen zu erklären WARUM sie eine Domain wie windeln.de kaufen sollen (diese natürlich nicht, die vermittle ich nicht). Und dann und wann kaufen sie auch. Und sehr oft würden sie NICHT kaufen, wenn ich sie einfach "nur" über die Kaufmöglichkeit der Domain informieren würde, und ansonsten keine Strategietips gäbe.

Dieses Wissen gebe ich hier weiter. Jeder kann es selbst probieren, oder es sein lassen.


AlexS
 
Ich habe nirgends behauptet, dass Fielmann oder P&G der Strategie folgen. Ich habe lediglich erklärt, dass meiner Meinung nach diese Firmen von Domains wie brillen.de oder windeln.de hochgradig profitieren könnten, WENN sie sie richtig benutzen würden (und nicht wie Fielmann die brillen.de nur mieten und einfach auf fielmann.de routen).

Was ist falsch dran, die Domain zu mieten und einfach nur auf Fielmann zu routen? Wahrscheinlich hat es finanziell Sinn gemacht, vielleicht aber auch nicht, dennoch hatten die fuer kurze Zeit auch unter brillen.de Ihre Marke. Ist es falsch, dass sie die Domain nicht gekauft haben? Wahrscheinlich nicht! 100k+ Investments sind auch fuer solche Firmen kein Klacks. Die Frage ob das Investment die Marke unterstuetzt ist mit dem Kauf einer brillen.de dann auch nicht geloest. Meiner Meinung nach, geht es Fielmann eher darum die Marke in den Umlauf zu bringen "Brille Fielmann!" Wenn ich nach "Brillen" google finde ich Fielmann auf 2 und unter singular auf 3. Zwar nicht Nummer 1, aber waeren sie es mit brillen.de? Selbst wenn die Keyword Domain die gewunschten kleinen Bonus gibt und die Positionierung etwas hochschraut, der Wert der Marke geht Stueck wert verloren.

Das sind die Positionierungen bei google: (Sorry, kann es es nicht schoener pasten!

Keyword Pos. Konkur. Suchvol. Verlauf
sonnenbrille 3 38 90
fielmann 1 17 80
brillen 2 2 36 75
brille 2 35 75

sonnenbrillen 4 37 85
lesebrille 1 27 70
optiker 2 34 70
brillengestell 5 -1 27 75
optik 4 -1 35 70
brillenfassung 1 24 60
sehtest 1 17 60
gleitsichtbrille 1 26 55
kontaktlinsen 18 -1 41 90
farbige kontaktlinsen 9 -1 31 70
brillenfassungen 1 28 55

Wollen das Firmen wie Fielmann? Ich antworte da mal aus dem Bauch heraus, absolut NEIN!

Und das man so eine Domain deutlich besser an so eine Firme verkauft, wenn man in der Lage ist sich bei den dafür zuständigen Entscheidern (Online Strategie) Gehör zu verschaffen, und Ihnen diese Strategie vermittelt.

Wie du weisst, habe ich in den letzten Wochen verschaerft versucht solche Firmen anzugehen. Meine Erfahrung zeigt hier was anderes. Gehoer findet man schon ziehmlich einfach!!! Auch wird man ziehmlich einfach an die korrekte Ansprechsperson weitergeleitet! Die Preisvostellungen von den Firmen sind meistens jenseits von gut und boese und es scheitert daran.

Ich habe an eine Firma Domains angeboten, die dann meinen Preis einfach mal halbiert haben und meinten das sie nur so viel ausgeben wollen.

Wir Domainer meinen immer zu behaupten, dass die Firmen nicht ohne Domains koennen. Sie konnen sehr wohl! Aber sollten die Firmen irgendwann vereinzelnt entscheiden (was einige schon getan haben) die Domain als Unterstuetzung der Marke zu erwerben, kann sich der Domainer der das Key besitzt halt freuen.

Aber ich glaube wir muessen verstehen, den Wert der jeweiligen Marken immer zu beruecksichtigen und nicht pauschal denken, dass eine geile generische Domain viel besser waere.

Und das ist dann auch mein Tagesgeschäft: Solche Menschen zu identifizieren, sie anzurufen und Ihnen zu erklären WARUM sie eine Domain wie windeln.de kaufen sollen (diese natürlich nicht, die vermittle ich nicht). Und dann und wann kaufen sie auch. Und sehr oft würden sie NICHT kaufen, wenn ich sie einfach "nur" über die Kaufmöglichkeit der Domain informieren würde, und ansonsten keine Strategietips gäbe.

Auch hier habe ich in den letzten Wochen die Erfahrung gemacht. So genannte "Cold-Calls" sind so schwierig, das ist extrem krass! Hier ist es einfacher, wenn Firmen angegangen werden die erst vor kurzem eine Domain erworben haben und sich mit der Thematik beschaeftigt haben. (Meine bescheidene Meinung, nach kurzer Zeit des intensiven Anbietens.)

Denn diese Entscheider haben den ganzen Tag andere Sachen, um die Ohren! Ich glaube nicht das die so oft an Domains denken wie wir Domainer. Das beweist auch die Art und Weise wie auf meine Angebote reagiert wurde. Fast immer kam ein Einzeiler zurueck, was denn "die Domains kosten sollen?"

Die Frage kam immer, weil ich in meinen Email geschrieben habe, dass ich denen bei Interesse meine Preisvorstellung mitteilen werde!

Dieses Wissen gebe ich hier weiter. Jeder kann es selbst probieren, oder es sein lassen.

Bis auf das du sagst wie kompliziert und sensibel das Thema habe ich von dir hier keinen Masterplan gelesen :)

Gruss
Daniel
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Morgen Detep.

Was ist falsch dran, die Domain zu mieten und einfach nur auf Fielmann zu routen?

Es ist natürlich nichts falsch daran als Fielmann eine Domain brillen.de zu mieten. Mieten erzeugt jedoch ein Dilemma:
  1. Entweder ich leite die Domain einfach nur auf fielmann.de, und mache ansonsten gar nichts (kein seperater Kontent, keine PR, keine Verlinkungen, nichts). Dann greift man halt den Type In Traffic ab, aber das wars auch schon.
  2. Oder aber man gibt Butter bei die Fische, macht PR, entwickelt eine eigene Seite die von Google auch unabhängig von fielmann.de gesehen und gerankt wird.
Bei der Nr. 1 ist es kaum schmerzhaft die Miete abzubrechen. Bei der Nummer 2 (wenns gut läuft) ist man fast schon gezwungen immer weiter zu mieten, oder aber später zu kaufen. Da wäre eine Miete mit festem Vorkaufsrecht zu definiertem Preis ganz angebracht.

Bei einer (gut positionierten) Domain wie brillen.de kommt der Traffic zu einem kleinen Prozentsatz durch TypeIn, und zum allergrössten Teil durch Google. Mit Strategie 2 nimmt man den Google Traffic mit, mit Strategie 1 tröpfelt halt nur der TypeIn Traffic.



Wenn ich nach "Brillen" google finde ich Fielmann auf 2 und unter singular auf 3. Zwar nicht Nummer 1, aber waeren sie es mit brillen.de?

Es ist schön mit seiner bekannten Marke in Google weit oben zu sein, aber das Problem ist: Jeder kennt Fielmann ja bereits. Wenn ich in Google nach "Brillen" suche, dann erwarte ich als Verbraucher ja geradezu, dass ein paar größe Marken da unter den Top 10 auftauchen. Klicke ich die deswegen? Manchmal ja, aber ich kenne "Fielmann" doch schon, da hätte ich ja gleich zu fielmann.de surfen können. Man will ja auch mal was ANDERES sehen, als die Firmen die man eh schon durch den Werbeterror kennt. Und viele Internet User wollen auch einfach nur INFORMATIONEN! Über Brillen, Windeln, Nasenspray oder Kopfschmerzen. Klicke ich da auf fielmann.de, pampers.de, nasivin.de oder aspirin.de? Weniger, oder? Ich bin ja primär im Medizinbereich unterwegs, und da besteht das besondere Problem, dass die Leut Infos zu einer Indikation suchen, und die Firmen exakt diese Leute ansprechen wollen. Natürlich NICHT auf einer Werbeseite für ein konkretes Produkt. So eine Seite auch freiwillig nicht so häufig verlinkt.

Wie du weisst, habe ich in den letzten Wochen verschaerft versucht solche Firmen anzugehen. Meine Erfahrung zeigt hier was anderes. Gehoer findet man schon ziehmlich einfach!!! Auch wird man ziehmlich einfach an die korrekte Ansprechsperson weitergeleitet!

Du hast vermutlich eine recht kleine Menge an Firmen angerufen. Man muss immer unterscheiden:
  1. Firma die im wesentlichen nur EIN Produktfeld hat wie Fielmann: Nämlich Brillen und Kontaktlinsen. Da gibts dann auch nur EINE Marketingabteilung, und die ist selbst bei einem so umsatzstarken Laden wie Fielmann sehr klein. Das gesamte Management bei so einem Laden ist nicht sehr groß, so dass man bei einem Anruf Glück haben kann, und tatsächlich durchgestellt wird.
  2. Bei Firmen die dutzende bekannte Brands haben (Siemens, Bayer, PG, Johnson&Johnson, usw) gibt es nicht "die" Marketingabteilung. Das ist alles hübsch auf die Marken aufgeteilt. Und da ist es den Telefonisten sogar verboten den Namen von Brand- oder Produktmanagern und dergleichen zu nennen. Die stellen meist auch nicht durch, wenn man nicht konkret einen Namen hat. Durchwahlen dürfen sie auch nicht rausgeben, aber diese Produktmanager haben die dumme Angewohnheit grundsätzlich NIE am Platz zu sein, so dass man 10 mal anrufen muss.
Die sind nicht darauf trainiert Anrufe durchzustellen, die sind drauf trainiert Anrufe NICHT durchzustellen, und dem Manager den Rücken freizuhalten. In beiden Fällen gilt: Egal ob kleines oder großes Overhead, die Telefonisten sind darauf trainiert KEINE unnützen Anrufe durchzustellen. Die Firmen werden bomardiert mit Angeboten wie Druckertinte, SEO oder Werbemitteln. Wichtigere Figuren haben auch stets eine Assistentin die vorkostet. Und die sind eine echte Firewall. Denn sie wollen konkret wissen worum es geht, sonst stellen sie nicht weiter durch, aber für die ist eine Domain einfach nur was es ist: Ein weiteres "Angebot" einer Dienstleistung, dazu ein Angebot deren Nutzen sie nicht verstehen ("wir brauhen keine Domänen, danke, auf Wiederhören"). Oder es kommt: "Da sind Sie bei mir ganz richtig, schicken Sie mir mal eine eMail an.....", aber in Wirklichkeit ist das nur ein Roadblock. Hört sich immer ganz nett und freundlich an, wandert dann aber sehr häufig mangels Zuständigkeit oder Kompetenz in den Papierkorb.

Auch hier habe ich in den letzten Wochen die Erfahrung gemacht. So genannte "Cold-Calls" sind so schwierig, das ist extrem krass!

Es erfordert einfach sehr viel Übung und Geduld.

Denn diese Entscheider haben den ganzen Tag andere Sachen, um die Ohren! Ich glaube nicht das die so oft an Domains denken wie wir Domainer. Das beweist auch die Art und Weise wie auf meine Angebote reagiert wurde. Fast immer kam ein Einzeiler zurueck, was denn "die Domains kosten sollen?"

Du, doof sind die ja nicht. Und die bekommen pro Jahr teils hunderte Domainangebote. Oft auch echte Schnäppchen. Eine windeln.de für 5.000,- Euro nimmt jeder mit. Klaro.

Und ja, die "echten" Entscheider arbeiten oft 10 bis 12h am Tage, hetzen von einer Besprechung zur anderen, und sind einfach einen ganz bestimmten Business-Kommunikations-Stil gewohnt: Die kommunizieren den ganzen Tag von Manager zu Manager. Man muss den "Code" kennen, und auf "Augenhöhe" kommunizieren, dann öffnen die sich. Eine Mischung aus Respekt vor Denen und gleichzeitigem forschen Vorgehen. Diese Leute sind sehr häufig auch echte "Divas". Man muss mit denen umgehen können.


Bis auf das du sagst wie kompliziert und sensibel das Thema habe ich von dir hier keinen Masterplan gelesen :)

Entscheidende Elemente des "Masterplans" habe ich jetzt schon mehrfach hier ausgerollt. Jede Firma jede Domain und jede Branche ist anders gestrickt. Es gibt da nicht den "einen Plan".

Und wie immer: Ein paar echte Tricks muss man auch für sich behalten. Aber tendenziell ist wirklich das größte Problem: Das Thema ist sensibel und kompliziert. Man muss da Fingerspitzengefühl entwickeln. So wie beim "Domainern" an sich. Wenn Neu-Domainer hier anfragen: "Könnt ihr nicht ein paar Tips geben, wie ich Domainer werde"? Na ja, ein paar Tips geben wir dann ja, aber "lernen" muss es dann schon jeder selbst. Und nicht jeder hat das Talent, sonst gäbs ja Millionen Domainer. Es gibt keinen "Masterplan" fürs Domainern. Und keinen für diese Art von Vertrieb.

Wird ja niemand gezwungen es so zu machen wie ich es mache. Ist auch eine kleine Nische. Aber eine interessante.


AlexS
 

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