Wettermann
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Jetzt gebe ich mal bei Google "espressomaschine"ein. Und was finde ich da: Google-Ads, Google-Shoppingergebnisse, amazon, idealo, ebay, otto, chip*de, allvendo*de, billiger*de usw. Alles Seiten ohne aufwendigen Content und Domains ohne Keyword "espressomaschine". Was denkt sich dann bitte ein potentieller Kunde? Das war nur ein Beispiel für ein Keyword. Wie soll ich da bitteschön einem Espressomaschinen-Händler den Wert einer Keyword-Domain vermitteln? Geht doch auch einfacher. Werbung über Google schalten. Keine Investition in Höhe von xxxxx.Euro für die z.B. *de, keine fortlaufenden Kosten für die SEO-Agentur.
Kann ich aus zwei Gesprächen bestätigen:
1. Ein Kunde von mir, dem ich einst eine Keyworddomain verkauft habe und seine Webseite mit SEO auf Platz 1 gebracht habe hat gekündigt mit der Begründung, wnn die Webseite nun wieder aus den Top10 verschwinden sollte, würde er lieber Adwords buchen denn damit steht er weiter oben als Platz 1 der Suchergebnisse.
2. Ein Unternehmer dem ich ein Projekt zum Kauf anbot, welches für sein Key auf Platz 1 steht, sagte mir nach Prüfung, "Platz 1 stimmt nicht. Es ist Platz 3" im Gespräch kam dann raus, dass er die über Platz 1 stehende Werbung nicht als Werbung erkannte sondern für eine bessere Platzierung hielt.
Zurück zum Streitthema: Ari hat ein gutes Argument geliefert aber wenn man ehrlich ist, ist Manoris Argument nicht ganz beiseite zu wischen. Fakt ist jedoch, eine Keyworddomain kann in Sachen SEO sicher nicht schaden, oder meint hier jemand, dass SEOschwerer wird wenn man eine Keyworddomain verwendet? Und der Offline-Effekt (Merkbarkeit usw.) ist in den meisten Fällen besser als bei der Verwendung des Firmennamens, womöglich noch mit zusätzen.